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the petty thefts:
"Smoke & Mirrors" out on 3
Aufgewachsen mit dem großen musikalischen Erbe Nordamerikas schmiedet Sänger Frank Wegling aus Cleveland die Songs der Petty Thefts und führt diese eindrucksvoll an der Gitarre an. Bassist und Sänger Andrew McGinn, Charme der Engländer und Scharfsinn der Iren, erdet die sonnigen Harmonien mit Dunkelheit, Bedauern und Erlösung und sorgt für Bodenhaftung bei Franks musikalischen Höhenflügen. Frank und Andrew sind die kreative Wechselwirkung, aus der die Songideen der Petty Thefts entstehen. Dazu kommen mit Stefan, dem Rhythm-guitar-assault und Les, the scuzzy-drummer und: wie es sich für eine ordentliche Band gehört: Bruder von Frank, zwei Bandmitglieder dazu, die der Musik den Indie-Rock-Charakter einer „the“-band verleihen. Doch blieben sie zu Viert, wären sie nur eine von vielen „the“s. The Petty Thefts setzen aber zusätzliche Bandmusikerinnen ein um einen vollen, orchestralen Klang zu schaffen und den Rahmen zu sprengen. Die beiden Unersetzbaren machen The Petty Thefts besonders: Miss Dorothy, the flute-whispering-jazz-sage gibt Mit Piano, Stimme und Querflöte einen bittersüßen Blutstropfen in den Zauberkessel der Musik. Cellistin Sehera, the Oh!-Learned-cello-elf webt ihre zwiespältigen, steinerweichenden Melodien in die Musik der Petty Thefts.
Selbst zu siebt passt die Band auf jede Bühne, ob groß ob klein, und verwandelt sie für eine Weile in ein Kaleidoskop aus Eigenheiten der Einzelnen, die mal gegen und mal miteinander Hören und Sehen verwirren. Emotionen überschlagen sich, unnahbare Arroganz auf der einen Seite und wilde Sehnsucht, oft so schön, dass sie schon wieder zerbrechlich wird auf der anderen, treffen in den beiden Frontmen live aufeinander und formen energiegeladene Auftritte der herumgekommenen Musiker.
The Petty Thefts haben inzwischen bei Festivals mit u.a. Tocotronic, The Kilians, Naked Lunch, Nufa, Mouse on Mars, Soap&Skin oder Sanagi gespielt.
_Presse:
"...Schon die Besetzung des Sextetts sprengt den üblichen Rahmen, Cello, Klavier und Flöte sorgen für unübliche Klangfarben, hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Petty Thefts heißt übersetzt Bagatelldiebstähle, die Kleinigkeiten aber werden zu theatralischen Song-Monstern zusammenmontiert: Disco-Funk trifft auf Country-Singalong, Gitarrenwände auf hämmernde Klavierakkorde, Indie-Rock auf Art-Rock."
Joachim Schneider, Badische Zeitung
_band:
Frank Wegling - Vocals, Guitar
Andrew McGinn - Vocals, Bass
Les Wegling - Drums
Dorothy Münsch - Flute/Piano/Vocals
Sehera Nawaz - Cello
Stefan Simon – Guitar
Charlotte Grief - violin